Home » UK-Steuercodes verstehen
Wenn Sie als Personal- oder HR-Verantwortliche*r für Mitarbeitende in Großbritannien zuständig sind, stoßen Sie möglicherweise zum ersten Mal auf den Begriff „Tax Code“ (Steuercode). Oft erfahren Unternehmen davon erst, wenn sich Mitarbeitende beschweren, dass ihr Nettogehalt plötzlich gesunken ist – oder wenn HMRC (die britische Steuerbehörde) eine Nachzahlung von Einkommensteuer verlangt.
Dieses System ist für viele internationale Arbeitgeber ungewohnt. Diese Seite erklärt, was ein UK-Steuercode (Tax Code) ist, warum er sich ändert und wie Sie als Arbeitgeber damit umgehen sollten.
In Großbritannien wird Einkommensteuer über das PAYE-System (Pay As You Earn) direkt vom Gehalt abgezogen. HMRC stellt für jeden Arbeitnehmerin einen Steuercode aus, der dem Arbeitgeber vorgibt, wie viel Einkommensteuer bei jeder Gehaltszahlung einbehalten werden muss.
Ein Steuercode besteht aus einer Zahl und einem Buchstaben, zum Beispiel 1257L.
Steuercodes werden von HMRC festgelegt und können sich mehrfach im Jahr ändern. Gründe sind z. B.:
Solche Änderungen führen oft zu Verwirrung, da Mitarbeitende eine geringere Auszahlung erhalten, ohne den Hintergrund zu verstehen.
Viele Mitarbeitende glauben, dass der Arbeitgeber den Steuercode „falsch“ angesetzt hat. Das ist nicht der Fall:
Für HR-Abteilungen bedeutet dies oft zusätzlichen Erklärungsbedarf, obwohl die Verantwortung nicht beim Arbeitgeber liegt.
Auch wenn Sie den Code nicht selbst ändern dürfen, können Sie Ihre Mitarbeitenden entlasten:
Wir bei Türner & Co. unterstützen internationale Arbeitgeber regelmäßig in solchen Situationen. Wir überprüfen Steuercodes, erklären Mitarbeitenden die Hintergründe und kommunizieren bei Bedarf direkt mit HMRC. So reduzieren Sie interne Diskussionen und vermeiden, dass Ihre Mitarbeitenden den Arbeitgeber verantwortlich machen.
Wir unterstützen internationale Unternehmen bei:
So stellen wir sicher, dass Ihr UK-Personal steuerlich korrekt behandelt wird – und Ihr HR-Team entlastet bleibt.
Because no one verified subcontractor status.
Due to wrong invoices or misunderstanding the UK VAT construction rules.
That takes weeks, delaying invoicing and cash flow.
Because immigration wasn’t factored in early enough.
Paying invoices gross when they should have withheld tax.
Raised incorrectly before understanding the PE and VAT position.
Handled inconsistently or without documentation.
And the most common mistake of all?
No one in your team knows what questions to ask.
That’s where we come in.
In place early: PE, VAT, CIS, PAYE.
By correctly verifying your subcontractors and applying the right VAT and CIS rules.
To check supplier invoices before they’re paid.
So nothing gets lost between procurement, operations, and finance.
And take care of them for you.
You’ll get clear advice in plain English (or German), prompt answers, and practical help that fits your business.
We’ll help you manage issues even if the decisions were already made — we understand the reality of how these projects are awarded and delivered.
HMRC. Arbeitgeber dürfen den Code nicht selbst festlegen oder ändern.
Meist weil HMRC den Code geändert hat – z. B. wegen eines Firmenwagens oder einer Steuernachzahlung.
Den Code auf der Gehaltsabrechnung zeigen, HMRC-Kontakte weitergeben oder einen Steuerberater einschalten.
Ja. Wenn zu wenig Steuer einbehalten wurde, kann HMRC Nachzahlungen fordern.
Ja. Wir erklären den Code, prüfen die Berechnungen und übernehmen bei Bedarf die Kommunikation mit HMRC.
Senior Associate
Global Mobility, Einkommensteuer und Umsatzsteuer (VAT)
Senior Managerin
Leiterin Direkte Steuern