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Nach den britischen PAYE-Regeln (Pay As You Earn) müssten Arbeitgeber mit einer steuerlichen Präsenz in Großbritannien die Lohnsteuer auf das gesamte Welteinkommen eines Mitarbeiters einbehalten – selbst wenn dieser nur einen Teil seiner Arbeitstage tatsächlich in UK verbringt.
Das würde in vielen Fällen zu einer Überbesteuerung führen. Genau hier setzt eine Section 690 Direction an: Sie erlaubt, dass PAYE nur auf den Teil des Gehalts angewendet wird, der den UK-Arbeitstagen entspricht.
Eine Section 690 Direction ist eine Genehmigung von HMRC (dem britischen Finanzamt), dass der Arbeitgeber PAYE nur auf den geschätzten Anteil des Einkommens einbehält, der auf Tätigkeiten in Großbritannien entfällt.
Eine Section 690 Direction ist besonders nützlich für:
Damit wird vermieden, dass PAYE auf nicht steuerpflichtige Auslandstage erhoben wird.
Eine Section 690 Direction ist eine von mehreren Möglichkeiten, PAYE zu vereinfachen. Je nach Unternehmens- und Mitarbeitersituation können auch andere Lösungen sinnvoll sein:
Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung, ob Section 690 die passende Lösung ist:
Because no one verified subcontractor status.
Due to wrong invoices or misunderstanding the UK VAT construction rules.
That takes weeks, delaying invoicing and cash flow.
Because immigration wasn’t factored in early enough.
Paying invoices gross when they should have withheld tax.
Raised incorrectly before understanding the PE and VAT position.
Handled inconsistently or without documentation.
And the most common mistake of all?
No one in your team knows what questions to ask.
That’s where we come in.
In place early: PE, VAT, CIS, PAYE.
By correctly verifying your subcontractors and applying the right VAT and CIS rules.
To check supplier invoices before they’re paid.
So nothing gets lost between procurement, operations, and finance.
And take care of them for you.
You’ll get clear advice in plain English (or German), prompt answers, and practical help that fits your business.
We’ll help you manage issues even if the decisions were already made — we understand the reality of how these projects are awarded and delivered.
Eine Section 690 Direction ist eine Genehmigung von HMRC (dem britischen Finanzamt), die es erlaubt, PAYE (Lohnsteuerabzug) nur auf den Teil des Gehalts anzuwenden, der auf Arbeitstage in Großbritannien entfällt. Ohne eine solche Genehmigung würde PAYE auf das gesamte Welteinkommen erhoben.
Den Antrag stellt der Arbeitgeber mit einer steuerlichen Präsenz in UK. Relevant ist dies, wenn Mitarbeiter sowohl in UK als auch im Ausland arbeiten – z. B. für:
Nicht in UK ansässige Mitarbeiter mit UK-Arbeitstagen
Treaty Non-Residents (aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens)
UK-Residenten mit Anspruch auf Overseas Workday Relief
HMRC kann eine Section 690 Direction für bis zu drei Steuerjahre im Voraus erteilen. Sie basiert auf einer Schätzung der erwarteten UK-Arbeitstage und muss rechtzeitig beantragt werden.
Ja. Die PAYE-Abzüge nach Section 690 beruhen auf Schätzungen. Jeder betroffene Mitarbeiter muss daher eine UK Self Assessment Steuererklärung abgeben, um die tatsächlichen UK-Arbeitstage mit der endgültigen Steuerlast abzugleichen.
Ohne eine Section 690 Direction muss der Arbeitgeber PAYE auf 100 % des Gehalts einbehalten, sofern eine steuerliche Präsenz in UK besteht – auch wenn ein großer Teil der Arbeit im Ausland erbracht wird. Das führt oft zu überhöhten Abzügen und möglichen Doppelbesteuerungen.
Appendix 6 (Modified Payroll) für tax equalised Mitarbeiter.
Shadow Payroll zur vollständigen Meldung der UK-Einkünfte.
Versteuerung nur über Self Assessment, wenn das Unternehmen keine PAYE-Präsenz in UK hat.